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Warum Sozialpädagog:in werden? Fünf Gründe für Sozialarbeit

Zwei Menschen geben einander die Hand Rémi Walle - unsplash.com/license

Fünf gute Gründe, Sozialpädagog:in zu werden

  • Rémi Walle - unsplash.com/license
  • 11. August 2021

Sie sind die Problemlöser:innen vom Dienst: Sozialpädgagog:innen beschäftigen sich mit der Vorbeugung, Bewältigung und Lösung von sozialen Problemen. Dabei sind sie in den verschiedensten Bereichen tätig. change hat fünf Gründe gesammelt, warum es sich lohnt, Sozialpädagog:in zu werden.

Ob in Kinderheimen, bei der Betreuung älterer Menschen oder in der Suchtprävention: Sozialpädagog:innen werden überall gebraucht. Was macht den Beruf so einzigartig?

1. Begehrt am Arbeitsmarkt

Für zukünftige Sozialpädagog:innen sind die Jobaussichten aktuell sehr gut. Absolvent:innen finden in der Regel kurz nach dem Studienabschluss eine Festanstellung. Nützlich ist, wenn du dir schon während des Studiums überlegst, in welche Richtung es danach gehen soll und entsprechende Praktika machst, um Erfahrungen zu sammeln. Dann sind die Jobperspektiven umso besser. Noch rosiger sieht es aus, wenn du einen Masterabschluss hast. Dann winkt nicht nur ein höheres Einstiegsgehalt, oft steigst du auch nach kurzer Zeit in eine Führungsposition auf. 
 

Eine Frau lacht und blickt zur Seite.

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2. Ein breites Einsatzgebiet

Ob in Einrichtungen für Kinder oder ältere Menschen, in der Suchthilfe, in Gefängnissen oder in der Psychiatrie: Sozialpädagog:innen sind in den unterschiedlichsten Bereichen tätig. Mit entsprechenden Zusatzschulungen ist es sogar möglich, als Therapeut:in eine eigene Praxis zu eröffnen. Du hast also die Qual der Wahl.
 

Zwei Frauen sitzen auf einem Sofa und reden Sie sind da, wenn Hilfe gebraucht wird: Sozialpädagog:innen unterstützen Menschen beim Bewältigen von Problemen in allen Lebenslagen.


3. Nachhaltige Veränderung bringen

Das Klischee besagt, dass alle Sozialpädagog:innen ein Helfer:innensyndrom haben. Das mag für einige stimmen, allerdings hast du als Sozialpädagog:in tatsächlich die Möglichkeit, das Leben einzelner Menschen nachhaltig zu verbessern und in neue Bahnen zu lenken. Das empfinden viele als große Genugtuung.
 


4. Kein langweiliger Schreibtischjob

Als Sozialpädagog:in wirst du viel erleben. Du bist ständig unterwegs, begegnest oft neuen Menschen und lernst sie kennen. Du solltest also nicht scheu sein im Umgang mit anderen und dich außerdem nicht vor Konflikten fürchten. Denn zu denen wird es in nahezu allen Einsatzgebieten immer wieder kommen.
 

Sozialpädagogik studieren

Das Studium der Sozialpädagogik vermittelt die Theorie dessen, was du später brauchen wirst, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Neben Pädagogik geht es im Bachelorstudium beispielsweise um Erziehungswissenschaften, Psychologie und Verwaltung, Management und Organisation. Der Bachelor dauert in der Regel sechs Semester. Im Masterstudium kannst du dich in weiteren vier Semestern spezialisieren, zum Beispiel auf Jugendhilfe, Interkulturelle Sozialarbeit oder Suchthilfe.

Eine Hand schreibt etwas in ein Notizbuch


5. Ein Beruf als Berufung

Wahrscheinlich wirst du als Sozialpädagog:in nach der Arbeit nicht nach Hause gehen und das, was du den Tag über erlebt hast, sofort vergessen. Das können schöne Erlebnisse sein, aber auch Schicksale, die dich nachts wach liegen lassen. Viele Sozialpädagog:innen sehen in ihrem Beruf aus diesem Grund weniger einen einfachen Job, sondern vielmehr eine Art Berufung.

Ein Thema, mit dem viele Sozialpädagog:innen in Deutschland zu tun haben, ist Kinderarmut. Denn obwohl Deutschland ein wohlhabendes Land ist, wächst auch hier jedes fünfte Kind in finanzieller Armut auf. Mit der Initiative #StopptKinderarmut will die Bertelsmann Stiftung eine breite Diskussion anregen und dazu beitragen, das Problem endlich wirksam zu bekämpfen.