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Sieben gute Dinge, die im Sommer passiert sind

Eine Person in einem Schwimmreifen im Wasser takahiro taguchi / Unsplash – Unsplash License, unsplash.com/license

Sieben gute Dinge, die im Sommer passiert sind

  • takahiro taguchi / Unsplash – Unsplash License, unsplash.com/license
  • 31. August 2019

Diesen Sommer wieder fast nur schlechte Nachrichten gelesen? Die Welt entwickelt sich aber auch zum Besseren. Wir bei change sammeln zum Jahreszeitenwechsel Ereignisse, die uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken lassen.

Millionen Menschen haben den Christopher Street Day gefeiert, Island stoppt vorübergehend die Jagd auf Finnwale und Forscher könnten bald einen Bluttest für Alzheimer entwickelt haben. Was sonst noch Gutes seit dem Frühling passiert ist? Das erfährst du hier!

1. Die erste Kommissionspräsidentin der EU

Mit Ursula von der Leyen wurde zum ersten Mal eine Frau zur neuen EU-Komissionspräsidentin gewählt. Wie es derzeit aussieht, wird die neue Kommission die geschlechtergerechteste seit ihrem Bestehen.


2. 50 Jahre Christopher Street Day

50 Jahre nach der polizeilichen Razzia in der New Yorker Bar „Stonewall Inn“ sind allein in Berlin eine Million Menschen auf die Straße gegangen, um am Christopher Street Day in der Pride Parade zu demonstrieren. Auch in vielen anderen Ländern wird der Tag feierlich begangen. 

3. Deutschland ist tolerant

Religiöse Toleranz ist in Deutschland weit verbreitet: 87 Prozent der Deutschen sind offen gegenüber anderen Weltanschauungen. Das fand der Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung in einer Studie heraus.

Zeitung "Good Newspaper" wird vor einem bunten Hintergrund gehalten

Warum positive Nachrichten so wichtig für uns sind


4. Ein würdevolleres Leben für Wale und Co.

Im Juni wurde in Island entschieden, dieses Jahr keine Jagd auf Finnwale zu machen. Im Land wächst der Druck, dem Walfang komplett ein Ende zu setzen. Auch anderswo bessert sich der Tierschutz: Kanadas Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, laut dem Wale, Delfine und Tümmler nicht mehr in Gefangenschaft gezüchtet oder gehalten werden dürfen.

5. Zwölf Jahre nach der globalen Finanzkrise

Wie geht es der Welt seit der letzten globalen Finanzkrise? Der Journalist Craig Willy hat auf die Sustainable Governance Indicators (SGI) der Bertelsmann Stiftung geschaut und geschlussfolgert, dass es zwar schleppend voran geht, aber dass die überwiegende Mehrheit der Industrieländer durchaus Fortschritte bei der Stabilisierung der globalen Finanzmärkte erzielt hat.


6. Plastik den Laufpass gegeben

Triumph gegen Plastikmüll: Die Fluggesellschaft Air New Zealand hat für den „plastikfreien Juli“ komplett auf Plastikflaschen verzichtet. Außerdem stellen immer mehr Wassermarken auf nachhaltigere Flaschen um.

7.  Bluttest für Alzheimer in greifbarer Nähe

Die Medizinforschung nähert sich einem lang ersehnten Ziel: einem Bluttest, der Menschen auf mögliche Anzeichen von Alzheimer und andere Formen der Demenz untersucht. Die Methode wäre günstiger und praktischer für regelmäßige Kontrollen als aktuelle Scans und Tests. Die Nachricht machte im Juli die Runde.

In was für einer Welt wollen wir leben? Und wie wollen wir sie den kommenden Generationen hinterlassen? Die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen sind riesig und die Zeit wird knapp. Deshalb haben sich alle 193 UN-Staaten Zielen zur nachhaltigen Entwicklung verschrieben. Der Sustainable Development Goals Index der Bertelsmann Stiftung zeigt, wo die Länder bei der Umsetzung stehen – und wie die Maßnahmen verwirklicht werden können. Zum Report 2019 geht es hier.