Das Magazin der
Bertelsmann Stiftung

Ein Berufsschüler bei der Arbeit am Computer. Veit Mette

Bildung

Können unsere Berufsschulen mit der Digitalisierung mithalten?

  • Veit Mette

In naher Zukunft werden Unternehmen selbstfahrende Autos produzieren. KFZ-Mechatroniker müssen sich jetzt schon mit der neuen Technik auseinandersetzen. Auch in vielen anderen Bereichen stellt die Digitalisierung Fachkräfte vor neue Herausforderungen und Möglichkeiten. Doch bereiten Berufsschulen junge Menschen auf diese neue Arbeitswelt vor? Haben sie überhaupt das Personal und die Ausstattung dafür?

Was denken Sie: Wie viel Prozent der Berufsschulen in Deutschland haben überhaupt kein WLAN?

Was schätzen Sie: Wie viel Prozent der Berufsschullehrer qualifizieren sich für den Bereich des digitalen Lernens hauptsächlich, indem sie sich das Thema selbst beibringen (und nicht etwa in offiziellen Weiterbildungen?)

Ihre Schätzung

Das Ergebnis der Studie (Zum Vergleich: Fort- und Weiterbildungsangebote werden von 49 Prozent der Lehrer genutzt.):

Quelle: Monitor Digitale Bildung. Berufliche Ausbildung im digitalen Zeitalter.

Das Angebot an digitalen Lernangeboten ist groß und unübersichtlich. Wenn Lehrer neue Möglichkeiten erproben wollen, ist das unvergüteter zeitlicher Mehraufwand. Wie viel Prozent der Ausbilder vermissen Orientierung im Angebot digitaler Lernhilfen?

Ihrer Schätzung zufolge: Wie viele Berufsschullehrer setzen das Internet zur Recherche im Unterricht ein?

Mit Lernmanagementsystemen wie Ilias oder Moodle kann zum Beispiel Unterrichtsmaterial hochgeladen und den Schülern zugänglich gemacht werden. Was denken Sie: Wie groß ist der Anteil an Berufsschullehrern, die diese Möglichkeit nutzen?

Wie viele Berufsschullehrer lassen ihre Schüler digitale Medien und Tools nutzen, um eigenständige Inhalte zu entwickeln, zum Beispiel indem kleine Lehrvideos oder Blogs erstellt werden?

Unsere Studien und Publikationen zum Thema

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Die digitale Welt verändert das Lernen wie kaum eine gesellschaftliche Entwicklung zuvor. Lernen findet zunehmend virtuell statt, ob als...

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Der "Monitor Digitale Bildung" der Bertelsmann Stiftung schafft erstmals eine umfassende und repräsentative empirische Datenbasis zum Stand...

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1. Auflage 2017
60 Seiten (PDF)

In 2-3 Tagen lieferbar

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Die digitale Welt verändert das Lernen wie kaum eine gesellschaftliche Entwicklung zuvor. Lernen findet zunehmend virtuell statt, ob als E-Lecture, MOOC, im "Flipped Classroom" oder durch Learning Apps. Doch wie gut sind die Bildungsinstitutionen in Deutschland darauf vorbereitet? Welche Verbreitung haben digitale Lerntechnologien und wie werden sie eingesetzt? Trägt die Digitalisierung zu mehr Chancengerechtigkeit bei oder vergrößert sie sogar soziale Unterschiede in der Teilhabe?

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3. Auflage 2017
3 Seiten (PDF)

In 2-3 Tagen lieferbar

Monitor Digitale Bildung

Der "Monitor Digitale Bildung" der Bertelsmann Stiftung schafft erstmals eine umfassende und repräsentative empirische Datenbasis zum Stand des digitalisierten Lernens in den verschiedenen Bildungssektoren in Deutschland. Sönke Knutzen, Professor für Technik, Arbeitsprozesse und Berufliche Bildung an der TU Hamburg-Harburg, hält viel von Apps in der Ausbildung. Den Reiz des Neuen indes dürfe man nicht überschätzen. Manche Anwendungen sind noch sehr komplex aufgebaut und für den Nutzer nicht immer sofort verständlich. Viel spannender ist da die Gestaltung dieser digitalen Medien im Detail.

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1. Auflage 2017
3 Seiten (PDF)

In 2-3 Tagen lieferbar

Monitor Digitale Bildung

Der "Monitor Digitale Bildung" der Bertelsmann Stiftung schafft erstmals eine umfassende und repräsentative empirische Datenbasis zum Stand des digitalisierten Lernens in den verschiedenen Bildungssektoren in Deutschland. Die digital natives sind längst nicht immer auch digital ready - sagt Prof. Dr. Kerstin Mayrberger und plädiert dafür, digitale Lern- und Lehrformate an Hochschulen nicht nur als Marketinginstrument zu nutzen. Der richtige Umgang mit digitalen Medien im Bereich der Bildung erfordert zusätzliche Kompetenzen - und insbesondere praktische Erfahrung. Doch welche sind das für Lehrende und Studierende? Und welche Rolle spielen dabei die eigenen Erfahrungen?

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