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18 Dinge, die 2018 wirklich gut waren

Schild mit dem Text "MY BODY MY CHOICE" Adobe Stock / trac1

18 Dinge, die 2018 wirklich gut waren

  • Adobe Stock / trac1
  • 21. Dezember 2018

Auch ein bisschen geknickt von den Nachrichten? Nur nicht den Mut verlieren! Wir haben 18 Dinge gesammelt, die 2018 die Welt in eine bessere Richtung gelenkt haben.

Lockerung des Abtreibungsrechts in Irland, Entkriminalisierung von Homosexualität in Indien und das Ende des 20-jährigen Konflikts zwischen Äthiopien und Eritrea: Das sind nur drei von den 18 Entwicklungen, die in diesem Jahr wirklich gut waren!

1. Mit einer überzeugenden Mehrheit von 66 Prozent stimmte Irland in einem Referendum für die Lockerung des Abtreibungsrechts. Abtreibungen bis zur zwölften Woche sind nun nicht mehr strafbar.

2. Kinos in Saudi-Arabien wurden im April zum ersten Mal seit 1983 mit dem Film „Black Panther“ wiedereröffnet. Außerdem durften Frauen und Männer zusammen in den Kinos sitzen, üblicherweise sind sie im öffentlichen Raum getrennt.

3. Äthiopien und Eritrea erklärten ihren 20-jährigen Konflikt für beendet.

4. Die EU stößt weiterhin bei vielen Europäern auf Akzeptanz und hat überzeugende Existenzgründe.

5. In Indien ist Homosexualität nicht mehr illegal.

6. Die Globalisierung hat laut Experten mehr Vorteile als Nachteile.

7. Äthiopien wählte die Diplomatin Sahle-Work Zewde zum neuen Staatsoberhaupt. Sie ist damit die erste Präsidentin des Landes und das einzige weibliche Staatsoberhaupt Afrikas.

8. Die längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts fand im Juli statt und dauerte 103 Minuten an.  Ein spektakuläres Ereignis, das wir alle wahrscheinlich nur einmal erleben werden.

9. Heftige Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forsts, einen der letzten Urwälder Deutschlands, spitzten sich zu. Aufgrund des Engagements von Menschen aus ganz Deutschland stoppte ein Gericht die Abholzung.

10. Die Politik in Deutschland bzw. die aktuelle Regierung hat mehr Versprechen gehalten als gebrochen.

11. Nigeria trat erstmals zu den Olympischen Winterspielen an. Drei Bobsportlerinnen und eine weibliche Skeletoni, Simidele Adeagbo, nahmen teil. Die Frauen sind Teil einer breiteren Bewegung unter schwarzen Athleten, die Vielfalt in den überwiegend weißen Spielen schaffen wollen.

12. Der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist tatsächlich besser, als viele glauben.

13. Barbados wählte mit Mia Mottley zum ersten Mal eine Ministerpräsidentin.

14. Geld für Familien, wie das Kindergeld, kommt tatsächlich bei Kindern an und wird entgegen bestehender Vorurteile nicht für z.B. Alkohol und Tabak ausgegeben.

15. Hunderttausende Menschen nahmen an „March for Our Lives“ in Washington D.C. und rund um die Welt teil, um gegen Waffengewalt zu protestieren.

16. Stacey Abrams ist die erste schwarze Frau, die als amerikanische Gouverneurin kandidierte. Und das in Georgia, einem konservativen Südstaat, in dem Rassismus ein großes Problem ist.

17. Paraguay hat laut der Weltgesundheitsorganisation Malaria ausgerottet.

18. Der kenianische Marathonläufer Eliud Kipchoge gewann die „UN Person of the Year“-Auszeichnung für seinen neuen Marathon-Weltrekord und seinen Kampf gegen HIV/Aids in Kenia.

Wir freuen uns auf viele weitere Jahre Forschung, Diskussion und Miteinander und wünschen Ihnen im Namen der change-Redaktion und der Bertelsmann Stiftung alles Gute für das kommende Jahr!